Kinder kann man aus verschiedensten Gründen, seien es physiologische, seien es psychologische, nicht wie Erwachsene trainieren. Dennoch ist gerade diese Sportart ideal für sie
-um Respekt und Gemeinschaftssinn zu entwickeln
-um die Kunst der Selbstverteidigung zu lernen
-um Selbstvertrauen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln
Aus Forschungen und Untersuchungen ist bekannt das bei Kindern vielfach eine falsche Körperhaltung und oft auch Übergewicht zu beobachten sind, wobei beides auf Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Hier hilft Kampfsport
-sei es TaeKwonDo oder HapKiDo- durch seinen vielfältigen Wirkungsbereich auf einmalige Weise, da er sowohl körperliche als auch mentale Übungen beinhaltet.
Die Kinder lernen neben Tritt- und Schlagtechniken zur Verteidigung, die den Aufbau der Muskulatur und die körperliche Fitness fördern, auch besondere Verteidigungsgriffe und Abwehrtechniken. Beides wirkt in positiven Maße auf ihr Selbstbewußtsein, was die Basis einer wirkungsvollen Selbstverteidigung darstellt. Eine große Rolle spielen auch Konzentrations- und Atemtechniken, die die Kinder zunehmend befähigen sollen Gefahren zu erkennen und angemessen zu reagieren. Außerdem lernen sie dabei ihre Energie richtig auszunutzen.
Die Kombination dieser Techniken stellt eine unschätzbare Möglichkeit dar, dem ganzen Körper sein Gleichgewicht, sowohl physisch als auch psychisch zu geben.
Ein wichtiger Bestandteil ist das für asiatische Kampfsportarten charakteristische mentale Training, welches Teile der fernöstlichen Lebensphilosophie beinhaltet. Hier werden den Kindern Werte wie Disziplin, Höflichkeit und Bescheidenheit vermittelt.
So gesehen ist Kampfsport eine Art Lebensschule in der wir lernen, unsere Ziele mit Geduld, Beharrlichkeit und diszipliniertem Denken zu erreichen.
All das hilft uns, den Herausforderungen des Lebens Herr zu werden und uns in der heutigen stresserfüllten Welt besser zurechtzufinden.
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