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Hap
Ki Do ist eine koreanische Kampfkunst,
deren Ursprünge über 3000 Jahre zurückliegen.
Ziel
des Hap
Ki Do ist
die Harmonie von Körper und Geist. Sie bildet die Grundlage für
den Sieg über einen oder mehrere Angreifer.
Durch
die Förderung von Bewusstsein und Charakter, Beruhigung der Nerven,
Beherrschung von Geist und Willen, Entwicklung der inneren Kräfte,
Erhaltung der Energie, Aktivierung der Muskulatur und Steigerung der Körperlichen
Leistungsfähigkeit wird diese Harmonie angestrebt .
Die
besondere Lehrmethode des Hap
Ki Do berücksichtigt
Konstitution und Bedürfnisse des Trainierenden, so dass diese Kampfkunst
unabhängig von Geschlecht und Alter ausgeübt werden kann.
Hap
Ki Do zeichnet sich
durch eine Vielfalt und Ausgewogenheit verschiedenster Techniken (über
3500 Angriffs- und Verteidigungstechniken, sowohl bewaffnet als auch
unbewaffnet) aus, was es zu eine der höchst entwickelten Kampfmethoden
der Welt macht. In
ihr sind die meisten Techniken aller übrigen fernöstlichen
Kampfsportarten integriert.![]()
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Gelehrt
werden:
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Schlag-,
Sprung- und Tritttechniken
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besondere
Hebel-, und Wurftechniken
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Schwert-,
Kurz- und Langstocktechniken
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die
Anwendung von Hilfsmitteln wie z.B. Spazierstock, Halstuch oder
Zeitung zur Verteidigung
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Formenschule
(Abwehr von mehreren imaginären Angreifern)
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Einen
weiteren wichtigen Aspekt bilden Atem- und Konzentrationsübungen.
Sie ermöglichen es dem HapKiDo-Schüler
die universelle Lebenskraft „Ki“ wahrzunehmen
und bewusst durch seinen Körper zu leiten.
Alle
Techniken beruhen auf den 3 Grundprinzipien des Hap Ki Do,
die den Schüler zunehmend befähigen Angriffe in Kreisbewegungen umzuleiten
und damit die Energie des Angreifers gegen ihn selbst zu richten.
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Das Prinzip des Kreises
Alle Bewegungen sind rund. Der HapKiDo-Kämpfer bewegt sich wie im Inneren einer Kugel. Von außen einwirkende Kräfte werden an der Oberfläche der `Kugel` umgeleitet und neutralisiert. So kann durch den geringsten Kraftaufwand größte Harmonie und Effektivität erreicht werden. |
Das Prinzip des Flusses
Wie der Fluss, der sich überaus nachgiebig dem Landschaftsbild anpasst und doch im Moment der Stauung eine gewaltige Kraft entwickelt, so reagiert der Hap Ki Do-Kämpfer einfühlsam auf seinen Gegner, um im entscheidenden Moment sein angestautes `Ki` fließen zu lassen. |
Das Prinzip der Einwirkung
Durch absolute Ausgeglichenheit und höchste Konzentration auf den Gegner versucht der HapKiDo-Kämpfer auf diesen Einfluss zu nehmen (einzuwirken) und damit dessen Angriff zu kontrollieren. So kann z.B. durch blitzartige, kaum zu bemerkende Bewegungen der Angreifer zu einer reflexartigen Gegenbewegung veranlasst werden, die dann in einer Folgetechnik ausgenutzt wird.
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Diese drei Prinzipien hängen von einander ab und müssen
miteinander harmonieren.
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Die Geschichte des Hap Ki Do
Die genaue Entstehungszeit der Hap Ki Do Techniken ist unbekannt.Man schätzt, dass sie seit 3000 Jahren gelehrt werden. Die Herkunft der Selbstverteidigung liegt so weit zurück, dass man ihre Geschichte nur sehr schwer verfolgen kann.
Man weiß, dass die Techniken im indochinesischen Raum entstanden. Als der Buddhismus seine Religionslehre verbreitete, traten erstmals dem Hap Ki Do ähnliche Selbstverteidigungstechniken auf.
Die Buddhistenmönche, die in ihrer Einsamkeit außerhalb der menschlichen Gesellschaft lebten, wollten ein gottgefälliges Leben führen. Dies erreichten sie durch Meditation in freier Natur.Sie entwickelten Abwehrtechniken, die es ihnen ermöglichten, sich während der Meditation und auf der Wanderung gegen Tiere und Menschen zu verteidigen.
Aus diesen frühen Selbstverteidigungsformen entstand später das Hap Ki Do.
Die adligen Familien, die es sich leisten konnten, schickten ihre Kinder in die Klöster, wo sie die Kunst der Selbstverteidigung erlernten. Auch umherwandernde Mönche erteilten den adligen Kindern Privatunterricht als Gegenleistung für Unterkunft und Verpflegung. Die Kunst des Hap Ki Do wurde als Familiengeheimnis von Generation zu Generation weitervererbt.
Da es keine öffentlichen Schulen gab, ist Hap Ki Do auch erst spät bekannt geworden.
Die auch heute nur vereinzelt zu findenden Schulen legen hohen Wert auf solide moralische Grundlage und ein hohes technisches Niveau. Viele Hap Ki Do Meister sind aufgrund ihrer überaus guten Kenntnisse des menschlichen Körpers Naturärzte und Akupunkteure.
Die Geschichte der Hap Ki Do-Techniken liegt weiter zurück als die der anderen Selbstverteidigungsarten. Deshalb sieht man in ihnen die Grundlage für alle weiteren Selbstverteidigungssysteme.
Die eigentliche Geschichte von HapKiDo beginnt mit dem koreanischen Großmeister
Choi, Yong Sool und dessen Schüler Ji, Han Jae.
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